1912 Andreas Förtner ist als Mechaniker in der Fürther Str. 99/0 wohnhaft.
1913 Andreas Förtner ist jetzt als Werkmeister gemeldet.

Firmenzeichen Andreas Förtner 1919/1920 Fabrikmarke Andreas Förtner 1920-22
Werbe-Inserat
Andreas
Förtner
1919
1920 Zum 1. Januar 1920 wird die Firma und Fabrik des Andreas Förtner in eine offene
Handelsgesellschaft umgewandelt. Gesellschafter sind der Fabrikant Andreas Förtner, der
Fabrikbesitzer Max Erlanger und dessen Bruder, der Kaufmann David Erlanger.
Der Betrieb ist ebenfalls in der Bärenschanzstraße 131.
Werbe-Inserat
Andreas
Förtner
1920
gemeinsames
Werbe-Inserat
J.
Haffner's
Nachf.
und
Andreas
Förtner
Auf der Herbstmesse in Leipzig ist die Fabrik feiner Zinnfiguren, J. Haffner's Nachf., erstmals
nach dem Kriege wieder vertreten (Spezialität: Bleisoldaten, Puppenstuben- und Kaufladenartikel;
Soldaten und Tiere aus fast unzerbrechlicher Masse (Triumph-Figuren) und Spielwaren
verschiedener Art.)
Werbe-Inserat
Andreas
Förtner
1921
Werbemarke
J.
Haffner's
Nachf.
1922 Andreas Förtner stirbt am 17. Februar 1922 und ist damit lt. Registereintrag vom 29. März 1922
aus der Gesellschaft Andreas Förtner oHG. ausgeschieden.
Kuvert
J.
Haffner's
Nachfolger
Werbe-Inserat
J.
Haffner's
Nachf.
1922
Werbe-Inserate
Andreas
Förtner
1922
Werbe-Inserate
Andreas
Förtner
1923
1923 Die Gesellschaft der Firma Andreas Förtner sowie die Firma Johann Haffner's Nachfolger
geht mit dem Rechte der Firmenfortführung auf die Firma "Vereinigte Spielwarenfabriken
Andreas Förtner und J. Haffner's Nachfolger Aktiengesellschaft Nürnberg" über.
Der Gesellschaftsvertrag ist errichtet am 26. April 1923. Gegenstand des Unternehmens ist die
Herstellung und der Vertrieb von Spielwaren aller Art und von verwandten Gegenständen.
Das Grundkapital beträgt 11.000.000 M - elf Millionen Mark.
Das Fabrikationsgebäude ist weiterhin Bärenschanzstraße 131.
Gründer der Aktiengesellschaft sind: Die offene Handelsgesellschaft Andreas Förtner, Max
Erlanger, Fabrikbesitzer, David Erlanger, Kaufmann, Justizrat Dr. Michael Erlanger, alle
Nürnberg, und Dr. Max Bauer, Rechtsanwalt in München.
Es legen in die Gesellschaft ein: 1. die Mitgründer Max und David Erlanger die von ihnen unter der
Firma Andreas Förtner in Nürnberg in offener Handelsgesellschaft betriebene Metall-
Spielwarenfabrik mit allen Aktiven und Passiven, wie sie sich aus der dem Gesellschaftsvertrag
beigehefteten, für den 1. Januar 1923 gefertigten Aufstellung ergeben, insbesondere mit den
Maschinen, Werkzeugen, fertigen und halbfertigen Waren, Rohmaterial, Außenständen sowie
Firmen- und Schutzrechten und mit dem Rechte der Firmenfortführung und zwar dergestalt, daß das
Geschäft als vom 1. Januar 1923 ab auf Rechnung der Aktiengesellschaft geführt gilt.
Der Reinwert dieser Sacheinlage beträgt 6.000.000 M.
2. der Mitgründer Max Erlanger: a) das von ihm unter der Firma J. Haffner's Nachfolger in
Nürnberg betriebene Unternehmen - Spielwarenfabrik feiner Zinnfiguren - mit allen Aktiven und
Passiven, wie sie sich aus der dem Gesellschaftsvertrage ebenfalls in der Anlage beigehefteten,
gleichfalls zum 1. Januar 1923 erstellten Aufstellung ergeben, insbesondere mit den vorhandenen
Modellen, Formen, Werkzeugen, fertigen und halbfertigen Waren, Rohmaterial, Außenständen,
Firmen- und Schutzrechten und mit dem Rechte der Firmenfortführung, und zwar dergestalt, daß
das Geschäft vom 1. Januar 1923 ab auf Rechnung der Aktiengesellschaft geführt gilt. Der
Reinwert dieser Sacheinlage beträgt 3.000.000 M. b) die ihm gehörigen Grundstücke der
Steuergemeinde Gostenhof Pl.-Nr. 383 Anwesen Haus-Nr. 98 an der Fürther Straße und Pl.-Nr.
383 1/2 Anwesen Haus-Nr. 131 Bärenschanzstraße in Nürnberg. Die auf diesem Grundbesitz
lastende Hypothek wird übernommen. Der Reinwert dieser Einlage beträgt 1 Million Mark.
Für die Sacheinlagen erhalten gewährt für die unter 1. bezeichnete jeder der Einleger Max und
David Erlanger 600 Aktien, für die unter 2. a) benannte der Einleger Max Erlanger 600 Aktien
und für die unter 2. b) benannte der gleiche Einleger 200 Aktien.
Vorstandsmitglieder sind der Fabrikbesitzer Max Erlanger und der Kaufmann David Erlanger,
beide in Nürnberg.
Dem ersten Aufsichtsrat gehören an: Justizrat Dr. Michael Erlanger (* 1868 in Thalmässing
(Franken), † 15.9.1938 in Nürnberg), Rechtsanwalt in Nürnberg und Bankdirektor Max Schreyer
ebenda, sowie Rechtsanwalt Dr. Max Bauer in München.
Aktie
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