1859 Der Zinngießer Emil Rudolf Hering erhält am 7. Dezember 1859 die Kozession für eine
Zinnfigurenfabrik.
1866 Diese Konzession erlischt am 6. August 1866; der Betrieb wird von seinem Sohn Rudolf Emil
Gottfried Heinrich Hering (* 9. Januar 1847) weitergeführt.
1871 Rudolf Emil Hering beteiligt sich als Gesellschafter mit Friedrich Schreiber ab dem 1. August
1871 an der Firma Johann Christian Schreiber Sohn & Comp. in Fürth.
1873 Die Firma Joh. Chr. Schreiber Sohn & Comp. wird am 15. März 1873 aufgelöst und der
Formenbestand in die von Rudolf Emil Hering am 27. März 1873 gegründete eigene
Zinnfigurenfabrik in der Katharinenstraße 5 eingebracht.
1874 Der Zinngießer und Graveur Albrecht Städtler [sie auch Haffner!] arbeitet bis 1876 bei Rudolf
Emil Hering.
1876 Rudolf Emil Hering stirbt am 25. April 1876. Der Betrieb wird von seiner Witwe Caroline Hering
(* 12. Februar 1851) weitergeführt.
1882 Am 5. Februar 1882 verkauft Caroline Hering das Haus Katharinenstraße 5 an den Spielwaren-
hersteller Georg Adam Mangold.
1886 Sie zieht mit beiden Kindern nach Nürnberg und heiratet den Kaufmann Hans Kösterlein.
Zinnfiguren und der Verbleib der Formen:
nicht bekannt
Quellen:
Adressbücher Fürth
Erhard Schraudolph: Zinnspielwarenhersteller in Nürnberg und Fürth in Paradestücke, W. Tümmels, Nürnberg 2000
Gesellschaftsregister des Amtsgerichts Fürth
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