Koch Johann Conrad, Fürth / Koch, Hermann und Max, Fürth
1875 Am 9. November 1875 eröffnet der gelernte Maler Johann Conrad Koch (* 22.10.1851) eine
Zinnfigurenfabrik in der Bäumenstraße 14.
1886 Der Betrieb zieht in die Marienstraße 18 um.
1891 Umzug in die Weinstraße 27. Sixtus Maier der Ältere (* 31.1.1873; † 8.1.1936) wird drei Jahre lang
ausgebildet.
1902 Die Firma beschäftigt bis zu sechs Arbeiterinnen und für die Bemalung der Figuren mehrere
Heimarbeiterinnen.
1912 Nach dem Tod von Johann Conrad Koch übernehmen die Söhne Ludwig Hermann Koch
(* 11.8.1884), Heinrich Max Koch (*1.8.1888) und Rudolf Koch (* 22.5.1890; † 1914) die
Fabrik.
Es werden als Neuheiten Figuren zu den Balkankriegen und den Befreiungskriegen angepriesen.
1914 Inhaber sind jetzt Ludwig Hermann Koch und Heinrich Max Koch.
1925 Der Betrieb wird in die Hindenburgstraße 27 verlegt.
1938 Die Firma ist aufgelöst.
Figurenpackungen:
Nach Schraudolph und Roer ist auf den Schachteletiketten als Schutzmarke ein schreitender Löwe, ein dreiblättriges
Kleeblatt und darunter die Initialen "C. K." abgebildet.
Beispiel anderer Schachteletiketten (Sammlung und Fotos Earl Jorgensen):
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Schutzmarke
Anschriften:
1875 - 1886 Bäumenstraße 17
1886 - 1891 Marienstraße 18
1891 - 1926 Weinstraße 27
1926 - 1938 Hindenburgstraße 27
Quellen:
Adressbücher Fürth
Erhard Schraudolph: Zinnspielwarenhersteller in Nürnberg und Fürth, in Paradestücke, W. Tümmels, Nürnberg 2000
Die kleine Figur - Geschichte in Masse und Zinn, Staatliche Kunstsammlungen Kassel, 1985
Hans H. Roer: Bleisoldaten, Callwey Verlag München 1981
Herzlichen Dank an Earl Jorgensen für die Fotos!