Weigmann, Christian Friedrich, Fürth 

 

 

1838              Johann Andreas Weigmann  (* 26. Februar 1816) bewirbt sich im Juni 1838 um eine Zinngießer-

   Konzession und wird Zinngießermeister. Er arbeitet und wohnt in der Königsstraße 132.

 

                    Meisterzeichen des Johann Andreas Weigmann    

 

   Sein Sohn Christian Friedrich Weigmann wird am 13. März 1838 geboren. 

 

1844              Johann Andreas Weigmann beteiligt sich an der Allgmeinen Deutschen Gewerbe-Ausstellung

   in Berlin mit "drei Schachteln Kinderhausrath zu 12 Kr., 42 Kr. und 2 Gld. die Schachtel und

   zwei Klistierspritzen aus Zinn".

   Er handelt neben der Zinngießerei auch mit Porzellan.

 

1853              Als weiterer Erwerb kommt ein Glashandel dazu.

    

1854              Er nimmt an der allgemeinen deutschen Industrie-Ausstellung in München teil und stellt

   "verschiedene Klystierspritzen und Rohre zum Selbstklystieren (alles von Zinn)" aus.

 

1859              Johann Andreas Weigmann ist Mitglied im Collegium der Gemeindebevollmächtigten der Stadt

   Fürth. Werkstätte und Geschäft befinden sich im Haus seiner Mutter, der Gastwirtswitwe Jacobine

   Weigmann am Marktplatz 225.

 

1860              Johann Andreas Weigmann und seine Frau Marie Claire kauft am 28. Juli 1860 von Friedrich

   Wilhelm Stöber das Haus Königsstraße 246. 

   Christian Friedrich Weigmann meldet am 18. August 1860 sein Gewerbe als Zinngießer an.

   Er stellt u. a. auch Zinnfiguren her.

 

1870              Im Nürnberg-Fürther Industrie-Almanach ist Johann Andreas Weigmann als Zinngießer in der

   Königsstraße 132 eingetragen

 

1874              Am 20. Juli 1874 verzichtet Christian Friedrich Weigmann auf die Konzession zur

   Zinnfigurenherstellung.

                       Sein Sohn Johann Stefan Weigmann führt nun die Firma J. A. Weigmann.                     

 

1890              Das Anwesen Königstraße 132 wird durch Umnummerierung zu Königstraße 69. 

 

1910              Die Firma ist aufgelöst.

 

 

   Anschriften:

   Königsstraße 132 bzw. 69

   Marktplatz 225 

   Königsstraße 246 

 

   Zinnfiguren:

   nicht bekannt

 

   Quellen:

   Erwin Hintze: Die Deutschen Zinngießer und Ihre Marken Band V (Süddeutsche Zinngießer I), Leipzig,

   K. W. Hirsemann, 1921 - 1931

   Erhard Schraudolph: Zinnspielwarenhersteller in Nürnberg und Fürth in Paradestücke, W. Tümmels, Nürnberg 2000

   Adreßbücher der Stadt Fürth

   Amtliches Verzeichniß der aus den Staaten des Deutschen Bundes, dem Königreich Preußen und Großherzogthum

   Posen zur Gewerbe-Ausstellung in Berlin 1844 eingesandten Gegenstände (Google) 

   Katalog der allgemeinen deutschen Industrie-Ausstellung zu München im Jahre 1854, München, Verlage Franz,

   Pössenbacher Wtw., Rösl, Schurich, Weiß und Dr. Wild Wtw. (Google)

   Nürnberg-Fürther Industrie-Almanach 1870 (Google)

   Fürther Tagblatt No. 18 vom Sonnabend, 23. Juni 1838 (Google) 

   

 

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