Schröder, Gottfried Jacob - Celle
   
1802

Gottfried Jacob Schröder wird  als Sohn des Bürgers und Uhrmachers Johann Friedrich Schröder (* 1. Juli 1772) und dessen Ehefrau Dorothea Sophia Magdalena, geb. Graß (≈ 24. April 1774) am 11. September 1802 in Lüneburg geboren.

   
1817 Ab Ostern ist er bei Heinrich Fischer in Lüneburg auf viereinhalb Jahre Lehrling.
   
1829

Am 22. Juni 1829 erwirbt er für 25 Reichsthaler das Bürgerrecht in Celle und wird im selben Jahr Zinngießermeister.

   
                     
  Stadt- und Meisterzeichen des Gottfried Jacob Schröder
   
                     
  Qualitätsmarken für englisch Feinzinn
   
 
  Namenspunze Ortspunze         Schriftstempel
   
1830

Als "Bürger und Zinngießeramtmeister" heiratet er am 9. Februar 1830 Marie Dorothee Wietfeld, Tochter des Celler Rats-Bierkeller-Pächters Heinrich Ludwig Wietfeld.

  Das Ehepaar hat die Kinder:
Friedrich Ernst Wilhelm Schröder (* 25. September 1835),
Leonhard Jacob Carl Schröder (* 5. Juni 1837) und
Friederike Marie Ida Schröder (* 28. Februar 1844).
   
1834

Er läßt sich am 3. Februar 1834 für 17 Reichsthaler und 14 Groschen als auswärtiger Meister in das Lüneburger Zinngießeramt aufnehmen.

   
1836

Gottfried Jacob Schröder kauft für 440 Reichsthaler Gold das Kohrsche Haus Zöllnerstraße 12.   

Er bezahlt 20 Thaler bar und übernimmt für die restlichen 420 Thaler die auf dem Haus lastenden Schulden. Das Haus gehört ihm bis 1851.

   
1837 Zu Michaelis nimmt er Carl Adolph Ferdinand Heidorn aus Celle für vier Jahre als Lehrling auf.
   
1839 Weihnachten wird Theodor Heinrich Gottfried Wietfeld aus Celle auf vier Jahre Lehrling.
   
1842 Zu Johanni wird auf vier Jahre Conrad Friedrich Harms aus Walsrode als Lehrling aufgenommen.
   
1846 Ostern wird Johann Heinrich Friedrich Lippel aus Gifhorn für vier Jahre Lehrling.
   
1849 Der Sohn Friedrich Ernst Wilhelm Schröder wird zu Ostern auf vier Jahre Lehrling bei ihm.
   
1854

Johann Ludwig Wilhelm Ingefeldt, der uneheliche Sohn der Friederike Wilhelmine Christine Ingefeldt wird ab Ostern auf fünf Jahre zum Zinngießer ausgebildet.

   
1859 Hans Heinrich Moll rectius Pieper wird Ostern für fünf Jahre Lehrling.
   
1861

Gottfried Jacob Schröder ist Eigentümer des Hauses Mauernstraße 45. Neben seiner Tätigkeit als Zinngießer betreibt er eine Porzellan- und Glashandlung.

   
1871 Werkstätte und Anwesen übergibt er seinem Sohn Friedrich Ernst Wilhelm Schröder.
   
1880 Gottfried Jacob Schröder stirbt am 4. Januar 1880 mit "77 Jahren, 3 Monaten, 20 Tg."
   
 

Quelle:

Ingeborg Wittichen: Celler Zinngießer, Bomann-Archiv Heft 7/8, Celle 1967

Archion: Kirchenbücher Lüneburg-St. Michael, Lüneburg-Garnison und Celle-Stadt

   
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