Ryman, Johan Gustaf - Stockholm
   
1746 Der am 4. Februar 1729 auf dem königlichen Gut Ekolsund in der Grafschaft Uppsala als Sohn des Inspektors Olof Ryman geborene Johan Gustaf Ryman erlernt von Mai 1746 bis 3. Mai 1750 bei dem Stockholmer Meister Jacob Sauer (II) das Zinngießerhandwerk und bleibt bis 2. Oktober 1751 als Geselle bei ihm.
   
1750 Er wird am 8. Mai 1750 als Geselle registriert.
   
1751 Von Oktober bis Dezember 1751 arbeitet er bei Nils Christophersson Forss in Västerås
   
  Am 25. Dezember 1751 wird er von Samuel Marnel aufgenommen und bleibt bei ihm bis 1. Juli 1752.
   
1752 Er geht sieben Jahre auf Wanderschaft in das Ausland.
   
1759 Nach seiner Rückkehr am 27. Juli 1759 von zuletzt Frankfurt zeichnet er sich durch "Höflichkeit, anständiges Benehmen und berufliches Können" aus und arbeitet wieder bei Samuel Marnel, bei dem er bis Mai 1761 bleibt.
   
1760 Johan Gustaf Ryman bewirbt sich für die Meisterprüfung und erhält am 23. Mai 1760 die Zusage.
   
1761 Am 8. Mai 1761 legt er seine Meisterstücke, Metallformen für eine Suppenschüssel mit 5,234 Ltr. Inhalt mit Deckel und Kelle, einen Krug mit Deckel und die Abgüsse dazu.
   
  Die Stücke werden am 13. August 1761 als "gut und ordentlich gearbeitet, wenn auch nicht ganz fehlerfrei" abgenommen und er ist Meister im Stockholmer Amt.
Am 19. Dezember 1761 erhält er das Bürgerrecht.
   
  Meisterzeichen des Johan Gustaf Ryman vom 26. August 1761 bis 16. Mai 1797 (Bruzelli)
Er stempelt seine Produktion sowohl mit drei als auch mit vier Zeichen und die englische Qualität mit dem Engelsstempel.
   
  Im ersten Jahr stempelt er 1239 Pfund Zinngegenstände, danach zwanzig Jahre lang 7000 Pfund pro Jahr.
   
  Am 13. Dezember 1761 heiratet er die Margareta Kristina Bollius (* EST 1726), Tochter des Stockholmer Kupferschmieds Euschius Bollius und dessen Ehefrau Maria Möller, verww. Mörling († 10. Oktober 1760)
   
  Wohnsitz und Werkstatt ist im Haus des Zimmermanns Olof Engström in der Stadtmitte, Nr. 82 Cassiopeaplatz, Ecke Svartmanssgatan 17 und Kindstugatan 13.
   
1764 Er zieht um in die Südstadt, Haus Nr. 53 im Deucalion-Viertel, Ecke Västerlånggatan 76, das dem Kaffeekocher Claude Touron gehört.
   
1768 Der am 1754 geborene Carl Bröske geht von 1768 bis 1774 bei Johan Gustaf Ryman in die Lehre und arbeitet anschließend zwanzig Jahre bei ihm.
   
1769 Johan Gustaf Ryman kauft von der Witwe des Zimmermanns Jakob Berg das Haus Nr. 35 in der Stadtmitte. Iris-Platz 13, Ecke Västerlånggatan 35 und Prästgatan 34.
   
1774 Zeitweise hat er ausser anderem Personal und Carl Bröske noch zwei weitere Gesellen, die manchmal das ganze Jahr über bei ihm bleiben.
   
  Lt. Kaufvertrag vom 15. Februar erwirbt er von dem Goldschmied P. Eneroth ein Grundstück auf Ladugårdslandet im Viertel Humlegården Nr. 26 für 15.000 Daler.
   
1782 Margareta Kristina Ryman, geb. Bollius stirbt am 18. März 1782.
   
1783

Nach 1780 erreicht die Produktion nur noch einmal im Jahr 1783 über 5000 Pfund Gebrauchsgegenstände aus Zinn und beträgt danach durchschnittlich nur noch 2270 Pfund jährlich.

   
1797 Am 24. Oktober 1797 stirbt Johan Gustaf Ryman.
Seine Gesamtproduktion ist 170262 Pfund.
   
1798 Im Frühjahr 1798 übernimmt Carl Bröske die Werkstatt.
   
   
  Johan Gustaf Ryman hat in seiner Schaffenszeit 12 Lehrlinge und 43 Gesellen.
   
   
  Meisterzeichen (Löfgren):
  1776                       1794
   
  Quellen:
Birger Bruzelli: Tenngjutare i Sverige under kontrolltiden 1754 - 1912, Forums fackboksredaktion Peter Bratt, 1967
Albert Löfgren: Det Svenska Tenngjutarehantverkets Historia, Band 3, Nordiska Museets Förlag Stockholm 1950
familysearch
   
   
  Zurück zur Firmengeschichte Bröske
   
   
  13.05.2025 - 01.02.2026