| Bröske, Carl - Stockholm | |
| 1754 | Carl Bröske wird am 28. Januar 1754 geboren als Sohn und siebtes von elf Kindern des Spitzenklöpplers Kristoffer Bröske († 3. Oktober 1765) und dessen Ehefrau Anna Katarina, geb. Hagman († 22. März 1770) |
| 1768 | Er geht von 1768 bis 1774 bei dem Zinngießermeister Johan Gustaf Ryman (* 1729; † 1797) in die Lehre und arbeitet anschließend bis 1. September 1777 als Geselle bei ihm. |
| 1777 | Anschließend arbeitet er bis 10. November 1777 bei Petter Pettersson in Helsingfors [Helsinki] und dann wieder bei Johan Gustaf Ryman bis zu dessen Tod |
| 1882 | Carl Bröske bewirbt sich am 18. Mai 1782 für die Meisterprüfung. |
| 1786 | Die Zulassung dazu erfolgt am 2. Juni 1786. Er soll bei Johan Gustaf Ryman Metallformen anfertgen für eine ovale, glatte Suppenschüssel mit Deckel für 5 halvstop [etwa 3,28 Liter], eine größere und eine kleinere Schale mit glatten Rändern sowie die dazugehörigen Abgüsse mit englischem Zinn. |
| 1788 | Seine Meisterstücke werden am 9. Mai 1788 ohne Beanstandungen angenommen und er ist Meister ohne eigene Werkstatt. |
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| Meisterzeichen des Carl Bröske und
seiner Witwe vom 3. März 1798 bis 30. Dezember 1842 (Bruzelli) Er stempelte mit drei oder mit vier Zeichen oder nur mit dem Engelsstempel mit vollständigem Nachnamen. |
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| 1797 | Nach dem Tod von Johan Gustaf Ryman übernimmt er dessen Werkstatt im Mietshaus Iris Nr. 35 in der Västerlånggatan 35, die er von dessen Erben mietet. |
| 1798 | Das Bürgerrecht wird ihm am 11. September 1798 verliehen. |
| Im ersten Jahr verarbeitet er nur 166 Pfund Zinn. | |
| 1799 | Am 25. August 1799 heiratet Carl Bröske die ehemalige Ladengehilfin seines Lehrmeisters, die Hedvig Christina Skåtte (* 25. Oktober 1757), Tochter des Zimmermanns Jonas Skåtte und dessen Ehefrau Magdalena Katarina, geb. Bollius. |
| 1813 | Die Produktionsmenge ist nur 336 Pfund Zinn. |
| 1822 | Er stempelt letztmalig am 30. Juli 1822. |
| 1823 | Carl Bröske stirbt am 9. April
1823 kinderlos. Seine Witwe führt den Betrieb bis einschl. 1842 weiter. Es werden bis zur Aufgabe der Werkstatt jährlich etwas mehr als 1000 Pfund Zinn verarbeitet. |
| 1843 | Am 10. März 1843 meldet sie das Gewerbe ab. |
| Die Gesamtproduktion beläuft sich auf 51535 Pfund Zinn. | |
| 1844 | Berndt Oskar Santesson übernimmt am 3. Oktober 1844 die Werkstatt. |
| 1845 | Hedvig Christina Bröske, geb. Skåtte stirbt am 27. August 1845 mit 88 Jahren in der Armenhausgemeinde Sabbatsberg. |
| Carl Bröske hat in seiner Schaffenszeit 9 Lehrlinge und 11 Gesellen, seine Witwe 9 Gesellen. | |
| Meisterzeichen (Löfgren): | |
1810
1811
1811 |
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1833
1841 |
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| Quellen: Birger Bruzelli: Tenngjutare i Sverige under kontrolltiden 1754 - 1912, Forums fackboksredaktion Peter Bratt, 1967 Albert Löfgren: Det Svenska Tenngjutarehantverkets Historia, Band 3, Nordiska Museets Förlag Stockholm 1950 familysearch |
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