Berg, Nils Pärsson - Stockholm
   
1707 Der um 1693 in Falun geborene Nils Pärsson Berg lernt ab 4. November 1707 das Zinngießerhandwerk  bei dem Stockholmer Zinngießermeister Reimund Johansson.
   
1710 Dieser stirbt 1710 an der Pest.
Seine Lehrzeit vollendet Nils Berg bei dem Zinngießermeister Melchior Beck.
   
1712 Er wird am 25. November 1712 als Geselle eingetragen.
   
1716 Er arbeitet bei Melchior Beck.
   
1723 In den Jahren 1723 bis 1727 hält er sich im Ausland auf.
   
1729 Am 23. Mai 1729 bewirbt sich Nils Berg um die Stelle eines Meisters.
   
1730 Er wird am 4. Juli 1730 angewiesen, die Meisterprüfung bei Melchior Beck abzulegen.
   
  Am 31. August 1730 legt er seine Meisterstücke (jeweils Form und Abguß einer Schale mit einem Durchmesser von ca. 59,4 cm, einem Krug mit einem Volumen von ca,2,6 Liter und einer Flasche mit einem Fassungsvermögen von 5,23 Liter) dem Amt vor und wird trotz eniger kleiner Fehler als Meister anerkannt.
   
     Meisterzeichen des Nils Pärsson Berg von 1730 bis 1751 (Bruzelli)
   
1731 Seine Werkstatt eröffnet er Neujahr 1731.
   
1732 Nils Berg heiratet am 25. April 1732 die Brigitta Katarina Gillman (≈ 15. Juli 1712), Tochter des Kürschners Sakarias Gillman und dessen Ehefrau Katarina, geb. Edman.
  Das Ehepaar hat die Kinder:
Sakarias Berg (≈ 25. Juli 1733; † 6. Juli 1734),
Nikolaus Berg (≈ 17. Januar 1735; † 18. Juli 1735),
Johannes Berg (≈ 25. Juni 1736; † 27. Juli 1736) und
Petrus Berg (≈ 5. Dezember 1737; † 7. Dezember 1737)
   
1733 Das Bürgerrecht wird ihm am 12. Juni 1733 verliehen.
   
1737 Brigitta Katarina Berg, geb. Gillman stirbt am 13. Dezember 1737 im Wochenbett.
   
1740 Mit seiner zweiten Frau Maria Wessing hat er den Sohn Fredrik Magnus Berg (≈ 18. Juli 1740; † 20. Juli 1741).
   
1751  Nils Berg stirbt am 21. Februar 1751.
  Seine Witwe Maria Berg, geb. Wessing führt die Werkstatt mit dem Gesellen Petter Ek weiter.
   
1753 Sie heiratet am 25. September 1753 den Zinngießermeister Eric Pettersson Krietz.
   
   
  Nils Berg hat in seiner Schaffenszeit 9 Lehrlinge und 23 Gesellen, seine Witwe 2 Lehrlinge und 4 Gesellen.
   
   
  Meisterzeichen (Löfgren):
  1738                    1742
   
  1743                                           1744    
   
  1753
   
   
  Quellen:
familysearch
Birger Bruzelli: Tenngjutare i Sverige, Forum-Verlag, Stockholm 1967
Albert Löfgren: Det Svenska Tenngjutarehantverkets Historia, Band 3, Nordiska Museets Förlag Stockholm 1950
   
   
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